Österreich-Tour zur EU-Ratspräsidentschaft

Im zweiten Halbjahr 2018 übernimmt Österreich den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Wir nehmen dies zum Anlass für eine Reihe von Kuppel-Gesprächen von Wien bis Salzburg, vom Vierländereck Bodensee bis in die Gipfel der Alpen und an die symbolkräftige Grenze zwischen Italien und Österreich am Brenner.
Auftakt-Veranstaltung der Österreich-Tour
6. Juli 2018 | Wien

Österreich übernimmt in der zweiten Jahreshälfte 2018 den EU-Ratsvorsitz. Am 6. Juli wollen wir zu einem Dome-Talk unter die Kuppel einladen und mit BürgerInnen und VertreterInnen aus der Zivilogesellschaft und Politik der grundsätzlichen Frage nach Europa und der Entwicklung der Europäischen Union nachgehen. ›› mehr

Dome-Talks auf der Henaralm im Toten Gebirge
13.-16. August 2018

Durch seine geografische Lage ist Österreich stark durch die Alpen geprägt, die das Land als wichtige Ressource zu nutzen weiß. Zu Fuß wollen wir die Henaralm im Grenzgebiet von Steiermark und Oberösterreich besteigen und in luftigen Höhen unseren Europe-Dome errichten. Mit der Frage „Wozu braucht Europa die Alpen?“ wollen wir neben der ökologischen und ökonomischen Dimension auch auf die geografische und kulturelle Vielfalt Europas blicken. ›› mehr

Kuppel-Gespräche vor dem EU-Gipfel
9. September 2018 | Salzburg

Eine Woche vor dem offiziellen EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Salzburg wollen wir auch an diesem Ort unsere Kuppel aufschlagen und in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern auf die Zukunft Europas blicken. Wir wollen den Themen-Schwerpunkt der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft aufgreifen und die Frage stellen, “Wie kommen wir zu ‘Sicherheit’ in Europa?” ›› mehr

Die geodätische Struktur des Europe-Dome
Das Besondere an den Gesprächen der European Public Sphere ist, dass sie unter einer geodätischen Kuppel stattfinden – transparent und für alle offen. Mit ihrer Netzwerkstruktur (Dreiecke verbinden sich zu Fünf- und Sechsecken und wölben sich zum Raum) ist unsere Kuppel ein Sinnbild für die notwendige demokratische Statik und kulturelle Vielfalt Europas und ein Zukunftsbild für die solidarische Gesellschaft einer globalisierten Welt.
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Europäisches Treffen auf dem Brennerpass
11. September 2018 | Grenze Brenner

Auf seiner Fahrt zum „Global Forum on Modern Direct Democracy” in Rom treffen wir im Rahmen unserer Österreich-Tour den Omnibus für Direkte Demokratie aus Deutschland. Treffpunkt ist der Brennerpass. Hier laden wir zu gemeinsamen Europa-Gesprächen mit Menschen aus Tirol und Südtirol unter die Kuppel, wobei das Thema „Grenzen“ im Zentrum stehen soll. Die Frage nach den Grenzen und dem Miteinander von Staaten in einem vereinten Europa stellen wir an dem Ort, an dem vor 100 Jahren eine innereuropäische Grenze gezogen wurde, die im europäischen Integrationsprozess wieder geöffnet werden konnte und heute, angesichts der durch die geopolitischen Entwicklungen verursachten Flucht-Bewegungen wieder vor der Frage ihrer Schließung steht. ›› mehr

Dome-Talk zur Bodenfrage in der „Euregio Bodensee“
15. September 2018 | Bregenz

In Vorarlberg wird in Bürgerschaft und Politik die Diskussion über den Flächenwidmungsplan geführt, also über die Frage, wie mit der Ressource Boden zukünftig umgegangen werden soll, damit er den Menschen als Gut erhalten bleibt. In Bregenz wollen wir daher die Bodenfrage ins Gespräch unter der Kuppel bringen und aus verschiedenen europäischen Blickwinkeln betrachten: dazu laden wir initiative Menschen aus Vorarlberg, der Schweiz und Deutschland ein. ›› mehr

Zum Abschluss: Ein inklusiver Dome-Talk  
16. Oktober | Wien

Zum Abschluss unserer Tour wollen wir inklusiv zum Gespräch in den Europe-Dome einladen. “Inklusiv” soll heißen, dass sich Menschen unter der Kuppel zusammenfinden, die mit Beeinträchtigungen leben müssen. Mit kleineren und größeren. Gemeinsam wollen wir die großen gesellschaftlichen Entwicklungsherausforderungen ins Auge fassen und vor diesem Hintergrund das Thema Inklusion ins Zentrum stellen. ›› mehr

Zu den jeweiligen Terminen werden ein bis zwei Gespräche unter der Kuppel stattfinden. Neben den eingeladenen Menschen sind auch alle Bürgerinnen und Bürger, die spontan unter der Kuppel Platz nehmen wollen, herzlich willkommen. Die genauen Beginnzeiten werden noch bekanntgegeben. Die Veranstaltungen werden dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht. Nach und nach soll so ein „Zukunftsarchiv“ für Europa entstehen.